Mit dem Rad über die Golden Gate

Von unserer gemütlichen Station in San Mateo (Danke Uli!) erkunden wir die nächsten Tage San Francisco und die Bay Area. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Uli, machen wir uns auf den Weg nach San Fransico Downtown. 1949 lebten gerade mal 800 Einwohner hier, durch den Goldrausch ist die Stadt allerdings in kürzester Zeit zu eine Metropole herangewachsen. San Francisco ist sehr lebendig und an allen Ecken stehen Straßenkünstler und Musiker und man kann sich mit den Cable Cars durch die engen und wirklich steilen Straßen fahren lassen (erbaut auf 43 Hügeln).

Unser erster Stopp ist die Fisherman’s Wharf (Pier 39). Dort gibt es viele kleine Läden und sehr sehr viele Touristen, kein Wunder hat man hier doch Aussicht auf Alcatraz, die Golden Gate und jede Menge Seehunde, die sich auf Plattformen sonnen. Da Nils schon bei seinem letzten Besuch die ehemalige Gefängnissinsel besichtigt hat, sparen wir uns die Überfahrt und ziehen weiter durch die Straßen. Einige Seitengässchen sind so grün und wunderschön bepflanzt, dass wir sogar Kolibris und Papageien sehen. Um uns einen besseren Überblick zu verschaffen, wandern wir zum Telegraph Hill, wo man eine gute Aussicht über die Stadt hat. Der Weg zurück nach Downtown führt durch die berühmte Lombard Street, die kurvenreichste Straße der Welt, die vor allem durch unzählige Filme Berühmtheit erlangt hat.

Am nächsten Morgen starten wir am Ferry Building und schlendern durch den riesigen und bekannten Farmers Market in dem es alles erdenkliche zu kaufen gibt. Sogar Pilze zur Selbstzucht werden angeboten.Überfordert vom Angebot entscheiden wir uns für was bekanntes und essen erstmal Burger. Da uns die Stadt zu voll wird, mieten wir uns ein Fahrrad und fahren zur Golden Gate Bridge. Auch wenn das Radeln nicht gerade zu Natalie’s Lieblingbeschäftigungen gehört macht es doch riesigen Spaß über die Brücke zu radeln. Und das Beste, zu Fuß oder mit dem Rad ist die Überquerung kostenlos. Am Ende der Brücke liegt der kleine Ort Sausalito, von dem uns eine Fähre zurück nach San Fransisco bringt. Zum Abendessen steuern wir Chinatown (lange Zeit wurden die Chinesen ausgegrenzt und durften nur in diesem Stadtgebiet leben, heute ist das selbstverständlich nicht mehr so aber doch noch von Asiaten dominiert.) an, die größte chinesische Siedlung außerhalb von China. Das Abendessen wird ein Abenteuer da wir absolut nichts auf der Karte verstehen und auch die Aussprache der Bedienung nicht die Beste ist, trotzdem schmeckts Klasse!

Nach einem weiteren Tag in San Francisco nehmen wir wieder Kurs Richtung Süden auf. Halloween steht vor der Tür und im ganzen Land leuchten die riesigen Kürbisfelder. Wir stoppen an einem, bestaunen die Riesenkürbisse und decken uns mit einigen Leckerein ein. Beim kleinen Städtchen Santa Cruz besuchen wir ein kleines Schutzgebiet für Monarchfalter (Butterfly Grove). Die Schmetterlinge überwintern dort in einem kleinem Eukalyptuswald von Ende Oktober bis Februar. Wahrscheinlich waren wir zu früh, denn bis auf ein paar vereinzelte Monarchfalter haben wir nur unzählige Kolibris gesehen, auch nicht schlecht. Weiter südlich entdecken wir eine riesige Seeelefanten Kolonie eher durch den Geruch, die Viecher stinken in Massen wirklich übel.

Den Abend lassen wir in Santa Monica ausklingen. Hier am berühmten Baywatch Strand hat wahrscheinlich schon David Hasselhof den Sonnenuntergang genossen.

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