Redwoods, Küste & Yosemite

It definitely rains in northern California 🙂
Der bereits angesprochene Sturm hält die Westküste weiter in Atem und unsere Regenjacken sind, zumindest an der Küste, im Dauereinsatz. Irgendwann sind wir aber so durchnässt, dass wir eine unfreiwillige Pause einlegen müssen und wir verbringen so einen ganzen Tag im Starbucks. Was aber eigentlich auch nicht so schlecht ist, so können wir zumindest mal ein wenig unsere Hompage aktualisieren und Bilder hochladen.
Am nächsten Tag hat der Regen immer noch nicht nachgelassen und wir beschließen nun doch weiterzufahren. Wir fahren duch die rund 50 km lange Avenue of the Giants wo jahrhunderte alte Redwoods wachsen (über 2.500 Jahre alt). Diese Küstenmammutbäume sind die höchsten Bäume der Welt und der Park wurden 1980 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Die Bäume sind nicht nur extrem hoch, sondern auch zum Teil sehr dick. Durch einen noch lebenden Redwood kann man sogar durchfahren, was gerade noch so klappt mit unserem Nissan, abgesehen von ein paar Kratzern links und rechts (Nils hat die Kratzer reingefahren, bei Natalie lief alles glatt).

Die Fahrt geht weiter auf dem Highway 1 und die Küstenlandschaft mit ihren steilen Hängen ist wirklich beeindruckend, definitv das schönste Stück in Kalifornien noch vor dem gehypten Big Sur (aber dazu später mehr).
Natalie hat im Internet herausgefunden, dass es in Vacaville, eine Kleinstadt im Landesinneren, eine German Bakery gibt. Und da wir seit Wochen versuchen etwas anderes wie das gefärbte und superweiche Standardbrot zu bekommen, nehmen wir den Umweg gerne in Kauf. Vollkornbrot und Brezeln – ein Traum.

Unser nächster Stopp ist der Yosemite-Nationalpark. Die wunderschöne Gebirgslandschaft liegt inmitten der Sierra Nevada und es gibt alles was das Wanderherz höher schlagen lässt. Bis zu 4.000 Meter hohe Gipfel, gigantische Mammutbäume, Almwiesen, Wasserfälle, Bergseen und eine unbeschreibelich vielfältige Fauna und Flora. Um den Touristenmassen zu entfliehen suchen wir uns eine Wandertour raus, die uns an den Nevada Falls und Vernal Falls vorbeiführt und schon nach einigen hundert Metern nimmt die Anzahl der Leute rapide ab. Auf dem Gipfel angekommen, werden wir mit einem traumhaften Blick über den Nationalpark belohnt.

Da wir am Abend noch ein Treffen mit Uli (Nils alter Chefin) haben, machen wir uns auf den Weg Richtung San Fransico. Wir legen noch einen kurzen Zwischenstopp an Point Reyes Lighthouse ein. Der historische Leuchtturm steht an dem windigsten Ort der nordamerikanischen Pazifikküste und war Drehort für den Horrorfilm The Fog – Nebel des Grauens.

 

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Ein Kommentar

  1. Simone
    11. Dezember 2016

    Natalie, weltbeste Autofahrerin! 😉

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